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Direkt­zusage

Die Direkt­zusage – auch Pensions­zusage genannt – wird in Unter­nehmen vor allem Geschäfts­führern und leitenden Angestellten angeboten. Insbesondere bei GmbH-Gesellschafter-Geschäfts­führern (GGF), die zugleich Geschäfts­führer einer GmbH und Gesellschafter des Unter­nehmens sind, ist dieser Weg der betrieb­lichen Alters­ver­sorgung weit verbreitet.

Sie als Arbeit­geber sind selbst Träger der betrieb­lichen Alters­ver­sorgung und sagen Ihrem Mitarbeiter Ver­sorgungs­leistungen zu. Hierfür bilden Sie Rück­stellungen in der Bilanz, die sich gewinn­mindernd auswirken.

Ihre Pensions­ver­pflich­tungen finanzieren Sie zum Beispiel über eine Rück­deckungs­versicherung und/oder eine Fonds­lösung. Die Beiträge zur Rück­deckung der Pensions­verpflichtung sind Betriebs­ausgaben. Das für die Rück­deckung zweck­gebundene Vermögen auf der Aktiv­seite der Handels­bilanz wird mit den Verpflichtungen auf der Passiv­seite saldiert.

Die Finanzierung der Direkt­zusage erfolgt in der Regel durch Sie als Arbeit­geber – und ist auch per Entgelt­um­wandlung möglich. Das heißt: Gehalts­bestand­teile des Mitarbeiters bzw. GGF können innerhalb bestimmter Grenzen in die betrieb­liche Alters­ver­sorgung einfließen.

Weitere gute Argumente für die Direkt­zusage:

  • Kaum Einschränkungen bei der Höhe der Beiträge
  • Auch hohe Ver­sorgungs­ansprüche (bei entsprechend hohen Einkommen) lassen sich abdecken – bis zu 75 Prozent der letzten Direkt­bezüge des Versorgungs­berechtigten
  • Leistungs­umfang flexibel gestalten
  • Direkt­zusage löst zunächst keine Lohn­steuer­pflicht aus – erst fällige Ansprüche sind für den Mitarbeiter bzw. GGF steuer­pflichtig (nach­gelagerte Besteuerung)
  • Im Insolvenz­fall sind die Ansprüche der Arbeit­nehmer über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt
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