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Steuerliche Hinweise

Bitte beachten Sie:
Voraussetzung für den Erhalt der vollen Zulagen ist, dass ein Spar­betrag von mindestens 4 Prozent des sozial­versicherungs­pflichtigen Vorjahres­einkommens, maximal 2.100 Euro abzüglich Zulagen, mindestens der Sockel­beitrag von 60 Euro erbracht wird. Eine mittelbare Zulagen­­berechtigung besteht seit 2012 nur, wenn mindestens 60 Euro Eigen­beitrag erbracht werden. Grund- und Kinder­zulage werden gekürzt, wenn geringere Eigen­beiträge geleistet werden.

Beiträge bis zum Höchst­betrag von 2.100 Euro pro Jahr können auch als Sonder­ausgaben geltend gemacht werden. Das Finanz­amt prüft automatisch, ob die mögliche Steuer­ersparnis höher ist als die Alters­vorsorge­­zulage, wenn die Kosten als Sonder­ausgaben in der Anlage AV angegeben werden. Die in der Auszahlungs­­phase zufließenden Renten­zahlungen aus gefördertem Kapital (gefördert durch Zulage, Sonder­ausgaben­­abzug), sind in voller Höhe bei Zufluss der Rente zu versteuern.

Wird vor Beginn der Auszahlungs­phase über das Kapital verfügt, sind bei Beiträgen mit Riester-Förderung die gewährten Zulagen und Steuer­vorteile zurück­zuzahlen (förder­schädliche Verfügung). Der erzielte Wert­zuwachs ist mit dem individuellen Steuer­satz zu versteuern.

Bei Nicht­einhaltung der sogenannten „12/62-Regelung“ erfolgt eine volle Versteuerung mit dem persönlichen Einkommen­­steuer­satz.

Garantiegeber: DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main. Bei förder­schädlicher Verfügung von Guthaben mit Riester-Förderung vor Beginn der Auszahlungs­phase keine Garantie der Beiträge und Rück­zahlung der staatlichen Förderungen.

Aussagen gemäß aktueller Rechts­lage, Stand: Mai 2016.

Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von Ihren persönlichen Verhältnissen ab und kann künftig auch rück­wirkenden Änderungen (zum Beispiel durch Gesetzes­­­änderung oder geänderte Auslegung durch die Finanz­­verwaltung) unterworfen sein.    

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