Deutschland steht vor einem großen Wandel: hin zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Wirtschaft. Das ist die größte Investition dieses Jahrzehnts. Der deutsche Mittelstand trägt diesen Wandel mit. Viele Unternehmen sehen die Transformation längst nicht mehr nur als Herausforderung. Sie erkennen darin auch eine Chance.
Wandel wird zum Erfolgsfaktor – aber der Einstieg fällt oft schwer. Zwischen ESG-Vorgaben, Berichtspflichten und Alltagsgeschäft fehlt schnell der Überblick. Ihre Sparkasse steht Ihnen zur Seite: mit persönlicher Beratung, Orientierung und Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.
Starke Regionen entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die zusammenarbeiten. Die Sparkasse und ihre Partnerinnen und Partner fördern deshalb Unternehmensnetzwerke und Initiativen vor Ort in ganz Deutschland. So stärken sie lokale Gemeinschaften und legen das Fundament für die Wirtschaft von morgen.
Die Sparkassen zählen zu den wichtigsten Finanzierungspartnern für Unternehmen in der Region. Ihre Sparkasse begleitet Unternehmen bei Investitionen und Innovationen, sichert die Kreditversorgung des Mittelstands und unterstützt Menschen bei der Existenzgründung. Ob eigene Mittel oder Fördermittel von Bund und Ländern: Ihre Sparkasse findet den passenden Weg – für stabile Betriebe, neue Ideen und eine zukunftsfähige Wirtschaft vor Ort.
Neue Ideen und Geschäftsmodelle treiben den nachhaltigen Wandel voran. Die Sparkasse bietet dafür passende Finanzierungen – und öffnet zugleich den Zugang zu staatlichen Fördermöglichkeiten.
Mehr zu Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema finden Sie im Bericht an die Gesellschaft der Sparkassen-Finanzgruppe.
Team Energiewende Bayern
Wir sind offizieller Unterstützer von „Team Energiewende Bayern“, einer Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Als Unterstützer gelten Kommunen, Unternehmen, Verbände, Bildungseinrichtungen oder andere Institutionen, die sich besonders für die Energiewende in Bayern engagieren.
Für alle Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit stehen Ihnen unser Nachhaltigkeitsberater Alexander Stanko (rechts) und unser Nachhaltigkeitsmanager Michael Mayr zur Verfügung.
Michael Mayr
Telefon: 0871 825-25710
E-Mail: michael.mayr@sparkasse-landshut.de
Alexander Stanko
Telefon: 0871 825-25549
E-Mail: alexander.stanko@sparkasse-landshut.de
Mit ihren Weichenstellungen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von mittelständischen Unternehmen hat die EU-Kommission eine neue Ära eingeleitet: Ab dem Jahr 2024 sollen nicht mehr nur Konzerne und große Unternehmen regelmäßig Auskunft geben über ihren Beitrag zu Transformation und nachhaltiger Entwicklung, sondern auch mittlere und kleinere Unternehmen. In Deutschland sind von den anstehenden Regelungen rund 15.000 Unternehmen betroffen. Sie werden dazu verpflichtet, in ihrem Lagebericht Nachhaltigkeitsinformationen ausführlich zu ökologischen und sozialen Belangen sowie zu Fragen der Unternehmensführung zu publizieren. Eine herausfordernde Aufgabe, die auch jede Menge Chancen birgt. Nachfolgend finden Sie einige erste Informationen hierzu.
Möchten Sie gerne mehr wissen? Dann folgen Sie unseren Links oder wenden Sie sich an Ihre Beraterin oder Ihren Berater in der Sparkasse. Mit unserem fundierten Wissen über die Chancen und Herausforderungen vor Ort, einem großen Netzwerk aus spezialisierten Partnerinnen und Partnern sowie persönlicher Beratung unterstützen wir Sie gerne bei der Finanzierung Ihrer anstehenden Veränderungen.
Die EU-Taxonomie ist ein Regelwerk, das die Kriterien definiert, wann eine Wirtschaftstätigkeit in der Europäischen Union als nachhaltig eingestuft werden kann. Sie hat künftig eine besondere Relevanz sowohl für Unternehmen als auch für Investierende, da anhand der festgelegten Kriterien und Messgrößen eine Einschätzung erfolgt, in welchem Umfang ein Unternehmen nachhaltig wirtschaftet.
Die EU-Kommission hat mit ihrer Vorlage für eine Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) eine erhebliche Ausweitung der bestehenden Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen auf den Weg gebracht. Berichtspflichtig sind ab dem Geschäftsjahr 2024 alle börsennotierten und bereits heute nach der Non Financial Reporting Directive (NFRD) beziehungsweise in Deutschland nach dem beziehungsweise dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) berichtspflichtigen Unternehmen.
Über die CSRD verpflichtet die EU künftig bestimmte EU- und Drittstaatenunternehmen, EU-Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung anzuwenden. Mit der fachlichen Ausarbeitung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) hat die EU die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) beauftragt. Diese hat der Kommission Ende November 2022 erste Entwürfe zu Umfang und Struktur der künftigen Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU vorgelegt.
Die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise erfordert eine umfassende Perspektive, die über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinausreicht. Neue gesetzliche Richtlinien wie etwa das im Juni 2021 verabschiedete Lieferketten-Sorgfaltspflichten-Gesetz (auch Lieferkettengesetz genannt, LkSG) stellen spezifische Anforderungen an ein verantwortliches Management von Lieferketten. Sie verpflichten die Unternehmen zur Einhaltung von sozialen und ökologischen Mindeststandards auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Zu diesen gehören die Ächtung bzw. das Verbot von Zwangsarbeit, Sklaverei, Kinderarbeit, Ungleichbehandlung, Diskriminierung sowie die Wahrung von fairem Lohn und verschiedener umweltbezogener Pflichten.
Innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle fördern die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Die Sparkassen bieten eine große Bandbreite von Finanzierungsmöglichkeiten für Innovationsvorhaben, die Nachhaltigkeit und Transformation stärken. Außerdem ermöglichen sie den Zugang zu staatlich unterstützten Fördermöglichkeiten.
Geben Sie mit einer Sparkassen-Finanzierung grünes Licht für Ihr nachhaltiges Vorhaben: Mit einem Sparkassen-Kredit lassen sich passgenaue Finanzierungslösungen entlang spezifischer ökologischer Kriterien gestalten. Die Sparkasse hat selbst ihre Haltung und ihr Handeln an den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet. Sie unterstützt aus Überzeugung Firmenkundinnen und -kunden sowie Kommunen besonders bei klima- oder umweltschonenden Projekten und Investitionen. Die Sparkassen können hier zum einen auf eine Vielzahl von Förderprogrammen aus Bund, Ländern und EU zurückgreifen, die für grüne Vorhaben vorgesehen sind. Aber auch ohne öffentliche Förderung bietet die Sparkasse vielfältige Möglichkeiten, ressourcen- und energiesparende oder andere nachhaltige Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Immer mehr Unternehmen möchten auch bei ihrer eigenen Kapitalanlage gezielt in Unternehmen und Projekte investieren, die eine nachhaltige Ausrichtung anstreben. Sie wollen Initiative stärken, die Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen anbieten oder die Umwelt und das Klima schonen bzw. entlasten. Das lohnt sich auch mit Blick auf die Rendite: Denn Unternehmen, die nachhaltig orientiert denken, setzen sich langfristige Ziele und entwickeln Strategien für ein stabiles und werthaltiges Wachstum.
Vor allem mittelständischen Unternehmen, die nur eingeschränkten Zugang zu den großen Kapitalmärkten haben, bieten Grüne Schuldscheindarlehen (Green SSD) eine interessante Alternative. Formal sind Schuldscheine Darlehen. Wer einen grünen Schuldschein aufnimmt, muss den Nachweis erbringen, dass das aufgenommene Kapital tatsächlich dafür genutzt wird, um nachhaltige Vorhaben umzusetzen. Dafür wird im Normalfall ein Gutachten durch eine externe Agentur eingeholt. Das Einsparen von Energie gilt in diesem Zusammenhang ebenso als „grün“ wie die Reduktion von CO2-Emissionen oder die Einsparung von Ressourcen.
Wer seine Risiken gut kennt, kann auch seine Chancen richtig nutzen. Mit dem einzigartigen Branchenwissen und dem unter anderem darauf aufbauenden ESG-Score Modell der Sparkassen erhalten Unternehmen Transparenz über Ihre Nachhaltigkeitsrisiken und die Chance, sich selbst fundiert mit anderen Unternehmen, unter anderem aus der Branche, zu vergleichen. Durch die dabei identifizierten Handlungs- und Optimierungsbedarfe lassen sich im Gespräch mit den Expertinnen und Experten der Sparkasse zukunftsweisende Transformationsvorhaben realistisch planen und gezielter umsetzen. Der ESG-Score der Sparkassen wird so zu einem wichtigen Baustein für zukunftssichere Investitions- und Finanzierungsentscheidungen.
Es gibt viele Stellschrauben, an denen Unternehmen drehen können, um ihren Geschäftsbetrieb nachhaltiger zu gestalten. Auch für Kommunen spielen Investitionen in klimafreundliche und emissionsarme Technologien eine immer größere Rolle. Dabei unterstützen die Sparkassen-Finanzgruppe und ihre Verbundpartnerinnen und -partner in einem immer größer werdenden Umfang die Transformations- und Dekarbonisierungsbemühungen von Unternehmen und Kommunen.
Wer nachhaltig baut oder saniert, schafft ein stabiles Umfeld für sein Unternehmen in der Zukunft. Ob die Erneuerung der Dämmung von Büro- und Fabrikgebäuden und gewerblichen Immobilien, die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energie, die verbesserte Isolierung von Fenstern und Anlagen, die umfassende Reduktion des CO2-Ausstoßes – die Möglichkeiten, energetisch zu sanieren und die Energieeffizienz im Unternehmen zu steigern, sind groß. Die Sparkassen bieten eine große Bandbreite an Finanzierungslösungen für mehr Nachhaltigkeit bei Neubau- und Sanierungsprojekten und den kompetenten Zugriff auf staatliche Förderprogramme. Und das über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg.
Versichern heißt, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Gemeinsam mit ihrem regionalen Versicherer bieten die Sparkassen daher Zugang zu zahlreichen Versicherungslösungen, die den Unternehmen dabei helfen, ihre Investitionen in mehr Nachhaltigkeit abzusichern. Gleichzeitig werden die Unternehmen dabei unterstützt ihren Versicherungsbedarf zu erkennen und passende Produktlösungen zu identifizieren.
Eine solide finanzielle Basis schafft mehr Spielraum für erfolgreiche Geschäftsideen. Zum Beispiel für Unternehmen, die mit ihren innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen und sozialen Zielen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise leisten möchten. Doch auch wer mit nachhaltigen Innovationen expandieren möchte, benötigt Kapital. Die Sparkassen stellen hier neben einer fachkundigen Beratung Kredite zur Verfügung und schaffen den Zugang zu stattlichen Fördermittelprogrammen auf Landes- und Bundesebene. Die Beteiligungsgesellschaften der Sparkassen unterstützen zudem regionale Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Eigenkapitalbasis. Außerdem bieten sie umfangreiche Beratungsleistungen und Zugang zu regionalen und überregionalen Netzwerken, um das wirtschaftliche Wachstum in stabile Bahnen zu lenken.
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